Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung §16 (FZV) für Kurzzeitkennzeichen ab 01.April 2015

Wieder einmal wurden die Annahmerichtlinien für Kurzzeitkennzeichen geändert. Dies ist schon der zweite Anlauf um gegen den gewerbsmäßigen Handel von Kurzzeitkennzeichen vorzugehen. Und dieser Anlauf bringt konkrete Änderungen. Ab dem 01.April 2015 wird ein „Fahrzeugschein für Fahrzeuge mit Kurzzeitkennzeichen“ ausgegeben, welcher optisch der Zulassungsbescheinigung Teil I gleicht. Ab sofort können auch die Zulassungsstellen Kurzzeitkennzeichen ausgeben, an deren Standort sich das zu überführende Fahrzeug befindet. Also eine Verbesserung, denn bisher war es ja nur möglich ein Kurzzeitkennzeichen am eigenen Wohnort zu erhalten.
Erschwert wird die Beantragung eines Kurzzeitkennzeichen nun allerdings durch die Tatsache, dass für eine bundesweite Prüfungs-, Probe-, oder Überführungsfahrt zwingend eine gültige Hauptuntersuchung notwendig wird. Liegt diese nicht vor, so kann zwar trotzdem ein Kurzzeitkennzeichen beantragt werden, allerdings darf man dann nur noch zur nächsten Prüforganisation (TÜV, DEKRA, KÜS, GTÜ, etc.) fahren um dort eine Hauptuntersuchung durchführen zu lassen. Nach erfolgter erfolgreicher Hauptuntersuchung kann das Kurzzeitkennzeichen zu dem oben genannten Zweck bis zum Ablauf bundesweit genutzt werden.

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2 Antworten auf Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung §16 (FZV) für Kurzzeitkennzeichen ab 01.April 2015

  1. Sonja sagt:

    Hallo, ich habe da mal eine oder mehrere Fragen 🙂
    Ich habe ein Auto ohne Fahrzeugbrief gekauft. Dieser Brief ist laut Vorbesitzer verloren gegangen. Dies wurde auch im Kaufvertrag vermerkt. Nachdem ich dann von der Behörde erfahren habe das der Verkäufer erst eine Eidesstattliche Erklärung abgeben muss habe ich diese, nach 3 MONATEN, durch einen Notar unterzeichnet bekommen. Jetzt stellte sich heraus das der Vorbesitzer auch noch Versicherungsschulden hat. Das Auto war vorher in einem anderen Kreis angemeldet und hat seid 2014 keinen TÜV mehr.
    Also warte ich jetzt auf die Unbedenklichkeitsbescheinigung und der Brief muss aufgeboten werden.
    Nun meine Frage. Kann beim aufbieten noch irgendetwas passieren was mich an einer Zulassung hindern könnte????
    Oder kann die Unbedenklichkeitsbescheinigung noch Probleme machen???

    Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

    • admin sagt:

      Bei der Aufbietung des Briefes kann, sollte der Brief nicht doch zufällig bei einer Bank etc. hinterlegt sein, nicht mehr allzu viel schief gehen. Bezüglich der Unbedenklichkeitsbescheinigung dürfen halt seitens der letzten Zulassungsstelle keinerlei Bedenken gegen die Ausstellung neuer Fahrzeugdokumente bestehen. Hier gibt es sicherlich einige Unwägbarkeiten.

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